Alois Kemmer

Alois Kemmer

* 04.06.1932
† 26.11.2012 in Lingen
Erstellt von Neue Osnabrücker Zeitung
Angelegt am 28.11.2012
5.224 Besuche

Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Alois Kemmer, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Zum Tode vom „Laxtener Urgestein“ Alois Kemmer

03.12.2012 um 12:27 Uhr von Neue Osnabrücker

Alois Kemmer und Laxten oder Laxten und Alois Kemmer: Das sind zwei Seiten derselben Medaille. So schrieb unsere Zeitung am 4. Juni zum 80. Geburtstag von Alois Kemmer, der in verschiedenen Funktionen den Ortsteil geprägt hat. Heute ist er gestorben, ein Laxtener Urgestein – auch ein zuverlässiger Mitarbeiter der LT über Jahrzehnte hinweg.

Erst vor drei Wochen besuchten wir ihn und seine Frau in einem Lingener Pflegeheim, wo Alois Kemmer, bereits körperlich sehr geschwächt, die letzten Monate verbracht hatte. Aber er freute sich natürlich über jeden Besuch und schnell kamen die Themen auf „seine Gemeinde Laxten“ und den SV Olympia.

Am 1. Juni 1960 hatte er seinen Dienst als Gemeindedirektor in Laxten-Brockhausen angetreten. Die Gemeinde war damals noch selbstständig. Gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Gerhard Storm trieb Alois Kemmer die Entwicklung der Gemeinde voran. Sein besonderes Augenmerk in Laxten galt dem Erschließen neuer Bauplätze. In dieser Zeit fielen aber auch viele andere wichtige Entscheidungen, darunter der Beschluss zur Zusammenlegung der Gemeinde mit der Stadt Lingen. Die positive Entwicklung Laxtens hat ihren Ursprung auch in diesen Entscheidungen, die von ihm maßgeblich mit in die Wege geleitet wurden.

Politik und Verwaltungsarbeit sind neben seiner Familie aber nicht die einzigen Leidenschaften von Alois Kemmer gewesen. Er war auf allen Fußballplätzen in der Region zu Hause. In seiner aktiven Zeit war der hochgewachsene Laxtener auch Torhüter beim SV Olympia, „jedoch kein Guter“, wie er einmal sagte. Allerdings: Bei hohen Bällen hatte der gut über 1.90 Meter lange „Alwies“, wie alle ihn nannten, überhaupt keine Probleme. Später brachte er seine Fußballkenntnisse auch zu Papier – als langjähriger Mitarbeiter unserer Zeitung. Unter seinem Kürzel „ake“ schrieb er unzählige Artikel über das Fußballgeschehen im Altkreis Lingen und im Emsland.