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Informationen der Stadt Osnabrück

Wem die Umwelt besonders am Herzen liegt, der sollte die ökologischen Auswirkungen von Grabwahl, Bestattung und Trauerfeier überprüfen:

Feuerbestattung oder Erdbestattung?

Die CO2-Bilanz einer Feuerbestattung ist allein durch die Verbrennung ungünstiger als die der Erdbestattung. Auch entstehen durch die Abluftfilterung toxische Filterstäube.
Sowohl bei der Feuer- als auch bei der Erdbestattung werden etwaige Schadstoffe im Friedhofsboden gehalten.

Sargauswahl/Urnenauswahl

  • Bei der Sargwahl sollte auf umweltfreundliche Holzherkunft und -behandlung und Sargausstattung aus Naturfasern geachtet werden.
  • Die Aschekapseln (Bio-Urnen) des Osnabrücker Krematoriums bestehen aus Stärke/Zucker, die aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Sie sind im Erdreich biologisch abbaubar und zertifiziert.
  • Auch bei Schmuckurnen, in die die Aschekapseln gegeben werden, können biologisch gut abbaubare Materialien gewählt werden.

Grabauswahl

  • Ökologisch sinnvoll ist es, einen Grabort auszuwählen, der von allen Trauernden auf kurzen Wegen und auch mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar ist.
  • Bio-Urnen können ohne Grabbeet in waldartigen Bereichen auf Osnabrücker Friedhöfen im Wurzelbereich bestattet werden.

Grabanlage/Grabstein/Blumenschmuck

  • Beim Grabanlegen sollte auf Blumenerde mit Torfanteil verzichtet werden. Eine Bepflanzung mit mehrjährigen einheimischen Pflanzen nutzt der Tierwelt, belüftet den Boden durch tiefere Wurzeln und benötigt weniger Gießwasser.
  • Grabsteine und Blumenschmuck haben eine umso bessere ökologische Bilanz, je kürzer die Transportwege waren.

http://www.osnabrueck.de/osb/friedvolles-osnabrueck/grabarten.html

Autor: Stadt Osnabrück
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Friedwald - Bestattung in der Natur

Friedwald®- Die Bestattung in der Natur.
Eine letzte Ruhestätte unter Bäumen – das ist eine Alternative zum klassischen Friedhof, die Menschen, die sich in der Natur besonders wohl fühlen, entgegen kommt. Im Jahr 2001 konnte der Wald als alternativer Bestattungsort erstmals realisiert werden – im FriedWald Reinhardswald in Kassel.
 
So individuell wie jedes Leben sollte auch der Abschied sein. Das wünschen sich immer mehr Menschen. Sie sehnen sich nach einer Bestattungsform, die ihrem Lebensstil entspricht und diesen auch über das Leben hinaus widerspiegelt. Oft erfüllt ein klassischer Friedhof dieses Bedürfnis nicht. Die FriedWald GmbH hat daher als erster Anbieter in Deutschland ungewohnte Wege beschritten und neue Akzente in der Bestattungskultur gesetzt. Als Pionier der Naturbestattung bietet das Unternehmen mit Sitz im hessischen Griesheim mit viel Erfahrung und Kompetenz ein alternatives Vorsorgekonzept, dass es jedem ermöglicht, die Bestattung im FriedWald frühzeitig zu regeln.  
 
Mit blauen Bändern gekennzeichnete Familienbäume im FriedWald.

 

FriedWald – ein Friedhof im Wald

 
Ein FriedWald ist ein Waldgebiet, dessen Fortbestand durch ein auf 99 Jahre angelegtes, waldschonendes Bestattungskonzept gesichert ist. Die Asche Verstorbener wird dort in einer biologisch abbaubaren Urne an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt. Die Gräber im FriedWald sind schlicht und einfach. Lediglich ein Namensschild am Baum macht auf die Grabstätte aufmerksam. Die Grabpflege übernimmt die Natur. So zieren im FriedWald je nach Jahreszeit Schmetterlinge, buntes Laub oder Schneeflocken die Gräber - ein Stück Individualität, denn kein Grab gleicht dem anderen.
 
 
Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten
 
Um den vielfältigen Bedürfnissen gerecht zu werden, bietet FriedWald unterschiedliche Baumgräber für Familien, Partner, Freunde oder Alleinstehende an Überkonfessionell und frei von sozialen Zwängen, kann jeder aktiv und eigenverantwortlich seine eigene Beisetzung regeln und diese schwere Aufgaben seinen Angehörigen abnehmen. Für viele ist das eine ungeheuere Erleichterung – so auch für die Familie Paproth aus Kelsterbach, die einen Familienbaum im FriedWald Weilrod im Taunus ausgewählt hat.
 
„Unser Familienbaum ist der Ausgangspunkt für Ausflüge, Wanderungen und Treffen. Gerne ruhen wir uns auf der Bank vor der Eiche aus. Wir schauen in den Wald, bewundern unseren Baum, schauen an ihm empor und meinen, seine Baumkrone berührt den Himmel. Wir staunen über seine Größe, sein Alter, sein Aussehen, seine Lebendigkeit zu allen Jahreszeiten. Fest verankert in der Erde ragt er gen Himmel, das Rauschen der Blätter beruhigt. Wir machen uns vertraut mit unserem Baum. Er soll für unsere Familie die ewige Zukunft sein. Wir sind stolz ihn zu haben und beruhigt zu wissen, was nach unserem Tod mit uns geschehen wird. Doch solange wir leben, erfreuen wir uns an diesen Wald und an unserem Baum."
 
Waldführung im FriedWald, Foto: FriedWald/Patrick Seidel.
 
 
Spaziergang durch die Natur- Waldführungen im FriedWald
 
Bei kostenlosen Waldführungen durch einen der mehr als 30 FriedWald-Standorte im gesamten Bundesgebiet, kann jeder das FriedWald-Konzept kennen lernen. An zwei Samstagen pro Monat führen Förster Interessenten durch ihr „Revier" und informieren kostenlos über die Grabarten, die Baumauswahl, die Sicherheit und die Beisetzungen im FriedWald. Die Waldführungstermine mit der Möglichkeit der Online-Anmeldung finden Sie unter hier auf der FriedWald-Homepage. 
 
Beisetzung im FriedWald, Foto: FriedWald/Claus Völker.
 
 
TIPP: Das FriedWald-Waldführungs-Video im Internet anschauen
 
Wer sich schon vorab über das FriedWald-Konzept informieren möchte, dem sei die virtuelle Waldführung mit Thomas Weber ans Herz gelegt, bei der man die Waldatmosphäre kennenlernen kann. „Manche Menschen haben bestimme Vorstellungen von ihrem Baum. Die einen suchen einen jungen Baum, andere einen hochgewachsenen schlanken und wieder andere einen skurrilen Baum“, berichtet FriedWald-Förster Thomas Weber aus seiner langjährigen Erfahrung als FriedWald-Förster im Video.
 
Für weitere Informationen über FriedWald steht Ihnen der FriedWald-Kundenservice unter 06155 848-100 gerne zur Verfügung. Oder besuchen Sie einfach http://www.friedwald.de.